FREI WILL ICH! Engagement von MigrantInnen in der Kommune


Der erste Thematische Block: Engagement in Vereinen

01.02.2020 Einführungsworkshop: Wer macht was und wie kann ich mich engagieren? Ehrenamt in Leipziger Vereinen

Am 01.02.2020 fand von 11 bis 17 Uhr der erste Workshop innerhalb des Projekts Frei Will Ich! von DOZ e.V. in der VILLA in Leipzig statt. Unter dem Motto „Wer macht was und wie kann ich mich engagieren? Ehrenamt und Praktika in Leipzig“ konnten sich die 12 Teilnehmenden sowie die Organisierenden und Vereine untereinander kennenlernen. Der Tag wurde unter der Leitung von Karola Kunkel durch interaktive Aufgaben zum Thema Vereinsengagement sowie durch die Vorstellung einiger teilnehmender Vereine zu einem vollen Erfolg.

Den Beginn machte eine bunte Kennenlernrunde, die die Gruppe durch Spiele schnell auflockerte und den Grundstein für die gute Laune sowie die Neugierde der Teilnehmenden legte. Die warme und positive Atmosphäre zeichnete den Workshoptag aus und ermöglichte ein freundliches Miteinander und eine überaus engagierte Gruppenarbeit.

Nach dem Kennenlernen bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen sowie Erwartungen an den bevorstehenden Tag zu formulieren. Als zentral stellte sich hierbei die Klärung der Frage heraus, was Engagement genau bedeutet und wie Vereine in diesem Rahmen funktionieren. Es folgte die Vorstellung des Projekts Frei Will Ich! durch die Projektkoordinatorin Julia Quaas bevor VertreterInnen einiger teilnehmender Vereine sich der Gruppe vorstellten.
Das Kennenlernen der Vereine war bei den Teilnehmenden besonders beliebt. Es entstand die Möglichkeit, Engagement ganz nah und an konkreten Beispielen zu erleben. Die Vertretenden von Vereinen wie Wir sind Paten, Queerbeet, Leselust, Bunte Gärten und DGhK erzählten von laufenden Projekten, brachten Flyer mit und informierten über potenzielle Aufgaben für ein zukünftiges Engagement der Freiwilligen.

Nachdem offene Fragen geklärt worden waren und sich alle Teilnehmenden über Engagementmöglichkeiten ausgetauscht hatten, ging es nach der Mittagspause weiter mit konkreten Aufgaben, um die anfangs festgelegten Fragen zu klären. In interaktiver Kleingruppenarbeit und anschließenden Kurzpräsentationen konnten die Teilnehmenden definieren, warum Engagement wichtig ist und was sie persönlich damit verbinden.

Durch einen Kurztest zur Einschätzung eigener Stärken wurden die Freiwilligen auf die Aufgabe vorbereitet, einen kreativen Steckbrief zur eigenen Motivation und Persönlichkeit zu erstellen. Einige Teilnehmende stellten diesen am Ende der Gruppe vor und wurden sehr kreativ in der Darstellung der eigenen Ziele und Stärken.

In einer abschließenden Feedbackrunde stellte sich die Vorstellung der Vereine besonders positiv bei den Freiwilligen heraus. So wurde der erfolgreiche Tag durch ein abschließendes Fazit geschlossen, das nicht nur symbolisch für die Gruppe, sondern für das ganze Projekt steht: Helfen ist ansteckend!

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