Gewalt- und Extremismusprävention – ein Jugendworkshop von LaOnf in Bagdad


Im Rahmen des Projektes „Preventing Violent Extremism as a Root Cause of Migration“ und in Zusammenarbeit von DOZ und UPP/ICSSI fand am Wochenende des 27. und 28. Dezember 2019 ein Workshop in Bagdad, Irak von der Gruppe LaOnf zum Thema Gewalt- und Extremismusprävention statt.

Das Workshopprogramm bestand aus zahlreichen Überlegungen, Übungen und Debatten. Zum einen ging es um das Verständnis von gewalttätigem Extremismus und dessen Vorbeugung. Gleichzeitig wurde Gewaltfreiheit als Instrument für den Wandel und den Aufbau von sozialem Frieden definiert und diskutiert. Zum anderen ging es um praktische Arbeit an konstruktiven Kampagnen und Mechanismen zur Bildung gewaltfreier Arbeitsgruppen sowie die Verwaltung und Durchführung von Projekten und gewaltfreien Aktivitäten.

Die Eindrücke der Teilnehmenden waren positiv. Ein Teilnehmer berichtet über seine Erfahrungen: „Es ist das erste Mal, das ich an so einem Workshop teilnehme. Ich wusste nicht, dass Gewaltfreiheit so viele Möglichkeiten bietet, etwas zu verändern. Die Teilnahme hat mir geholfen zu verstehen, dass wir in der Lage sind, gewalttätigen Extremismus zu verhindern, indem wir gewaltfreie Handlungsmethoden lernen.“

Letztendlich zeigte der Workshop, wie wichtig es ist, junge Menschen im Thema Extremismusprävention und Gewaltfreiheit zu schulen und so eine Sensibilisierung sowie Erfahrung in diesem Bereich zu schaffen. Bei den Workshopleitern entstand der Wunsch, in Zukunft die gleiche Möglichkeit zu bekommen, einer größeren Anzahl aktiver Menschen eine ähnliche Ausbildung zu bieten. Auf diesem Wege wäre es möglich, die Auseinandersetzung mit Gewaltfreiheit sowie die Motivation, sich mehr für Friedens- und Anti-Gewaltfragen einzusetzen, zu steigern.

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