ISIS tötet jungen Studenten in Aleppo, weil er Frauen verteidigt hat

 

Die Milizen des Islamischen Staates im Irak und Syrien (ISIS) haben gestern den jungen Studenten Muhammed Muhammed in dem Dorf Kikan, in der Nähe von Kobani (Ain Al-Arab) in der Provinz von Aleppo, verhaftet. Er wurde verhaftet und gefoltert, als er auf dem Weg in die Stadt „Al-Raii“ die an der Grenze zu der Türkei liegt, war.
Muhammed wollte in die Türkei zu seiner Familie die aufgrund der gefährlichen Situation in Syrien dorthin geflüchtet war. Er wollte ihnen Helfen und sie versorgen, auch sah er keine Perspektive mehr noch länger in Syrien zu bleiben. Die ISIS zwangen Muhammed an einem Checkpoint in der Nähe von Jeb aus dem Kleinbus mit weiteren Insassen, auszusteigen und brachten ihn in die Stadt Al-Shiyukh die rund 20 Kilometer von Kobani (Ain Al-Arab) entfernt ist.
Muhammed wurde verhaftet nach dem er eine Schlägerei mit einem der Militanten aus Saudi-Arabien hatte. Er beleidigte eine Gruppe von unverschleierten Frauen und wollte sie mit ihren Familien verhaften.
Für die Verteidigung und der Intoleranz gegenüber der „ISIS“, musste Muhammed mit seinem Leben bezahlen. Er wurde getötet und enthauptet und nicht nur das, seine kopflose Leiche wurde rund 3 Kilometer an einem Auto befestigt, durch die Stadt Al-Shiyukh geschliffen und dann vor den Augen der Zivilsten an einen Straßenrand geworfen.
Die anderen Insassen des Kleinbus, so wird vermutet, kamen in das Gefängnis nach Jarablos.
Muhammed Muhammed wurde am 15. Juni in dem Dorf Kikan geboren und absolvierte vor rund 4 Monaten sein Studium an der Fakultät für Kunst und Geisteswissenschaften, an der Universität von Aleppo.
Die Union der kurdischen Studenten in Syrien-UKSS verurteilt dieses unmenschliche Verhalten aufs schärfste und Ruft die Weltgemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat unverzüglich dazu auf gegen diese Verbrechen in Syrien zu handeln.
Es wird verlangt die Syrische Zivilbevölkerung, insbesondere Frauen, Kinder und Studenten die im inneren des Landes leben, vor dem Syrischen Regime und den Dschihadisten zu schützen.

 

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